Deine Gegebenheiten sind kinderleicht — fast wie Lego bauen.

Auf dieser Seite zeigen wir dir Schritt für Schritt genau, wie die Montage bei dir funktioniert:

  1. Den richtigen Platz finden
  2. Richtig messen
  3. Anzeichnen
  4. Bohren
  5. Aufhängen
  6. Anschließen

Danach bleiben keine Fragen mehr offen.

Die Montage wird kinderleicht — fast wie Lego bauen.

Wir erklären dir auf dieser Seite wie du deinen Wandtyp herausfinden kannst, damit du weißt welche Schrauben du brauchst und wie das Löcher bohren funktioniert.

Genauer zeigen wir dir hier:

1. Wie du den richtigen Platz findest

2. Richtig messen

3. Anzeichnen

4. Deinen Wandtyp herausfinden

5. Aufhängen

6. Anschließen

Danach bleiben keine Fragen mehr offen.

Deine Gegebenheiten sind kinderleicht — fast wie Lego bauen.

Deine Gegebenheiten sind ein Standardfall. Das ist ganz einfach für unseren Montagepartner PLX.

Auf dieser Seite zeigen wir dir, wie der Montageprozess von PLX von Anfang bis Ende abläuft:

1. Den richtigen Platz finden

2. Richtig messen

3. Anzeichnen

4. Bohren

5. Aufhängen

6. Anschließen

Am Ende erklären wir dir noch, was alles inkludiert ist und wie es mit PLX genau funktioniert.

Unser Montagepartner bekommt das ganz einfach hin

Wir erklären dir auf dieser Seite wie du deinen Wandtyp herausfinden kannst, damit unser Montagepartner PLX weiß, welche Schrauben benötigt werden und wie das Loch gebohrt werden muss.

Falls das nicht möglich ist für dich, kann PLX dabei auch helfen.

Genauer zeigen wir dir auf dieser Seite, wie der Montageprozess von PLX von Anfang bis Ende abläuft:

1. Den richtigen Platz finden

2. Richtig messen

3. Anzeichnen

4. Deinen Wandtyp herausfinden — nicht zum Selberbohren, sondern damit PLX vorab weiß, welche Schrauben nötig sind und wie gebohrt wird

5. Aufhängen

6. Anschließen

Am Ende erklären wir dir noch, was alles inkludiert ist und wie es mit PLX genau funktioniert.

Wie viel Platz du an der Wand brauchst

Jede Halterung ist 15×15cm groß und braucht ringsum zusätzlich 1-2cm feste, ebene Wandfläche — insgesamt also etwa 17-19cm im Quadrat pro Halterung. Zusätzlich mindestens 10cm Abstand zu einer Gebäudekante, denn dort ist das Mauerwerk oft schwächer.
Die Kassette der Markise ist ebenfalls 15cm hoch.

Halterungen & Schrauben

Markisen mit weniger als 5m Breite kommen mit 2 Halterungen. Markisen ab 5m Breite kommen mit 3 Halterungen. Jede Halterung wird mit 4 Schrauben befestigt.
Welche Schrauben für deine Wand/Decke nötig sind, siehst du weiter unten auf dieser Seite.

Auf welcher Höhe soll die Markise hängen?

Wenn die Balkon- oder Terrassentür nach außen öffnet, dann mindestens 20cm über ihrer Oberkante. Die ideale Montagehöhe ergibt sich aus der gewünschten Durchgangshöhe unter dem ausgefahrenen Ende, dem Neigungswinkel und wie weit die Markise ausfährt.

Minimale Montagehöhe:
Positionen der Halterungen markieren

Zieh mit einer Wasserwaage zuerst eine durchgehende Referenzlinie auf Montagehöhe über die gesamte Breite.
Die Halterungen sollten 30-45cm von den Enden der Markise entfernt sitzen.
Bei drei Halterungen sitzt die mittlere idealerweise genau in der Mitte; notfalls kannst du sie auch etwas nach links oder rechts verschieben.
Halte dann jede Halterung einzeln an ihren Punkt, prüfe sie mit der Wasserwaage, und zeichne erst danach die Bohrpunkte.

Positionen der Halterungen markieren

So markierst du die Positionen richtig, wenn deine Wand aus Holzständern besteht.

  • Bevor wir die finalen Befestigungspunkte markieren können, müssen wir herausfinden, wo genau die Holzbalken deiner Wand verlaufen. Abhängig davon justieren wir die Positionen womöglich ein kleines Stück nach oben oder unten.

  • Frag am besten zuerst nach dem Ständerplan — je nachdem, wie dein Haus entstanden ist, bekommst du den vom Fertighaus-Hersteller, vom Zimmerer oder Handwerksbetrieb, der die Wand errichtet hat, oder aus deinen Bauunterlagen.
    Nichts davon zur Hand? Wenn du keine gedämmte Wand hast, funktioniert auch ein normaler Balkensucher meist zuverlässig (einfach online zu kaufen).

  • Liegt zusätzlich eine gedämmte Fassade davor, hilft der Balkensucher nicht mehr. Halte stattdessen die Halterung dort an die Wand, wo sie deiner Einschätzung nach sitzen soll, und markiere Löcher mit einem Bleistift. Bohre an einem oberen und einem unteren Loch zwei dünne 6mm Pilotlöcher. Treffen beide auf Widerstand, hast du den durchgehenden horizontalen Balken gefunden. Greift nur eines der beiden Pilotlöcher oder keines, verschiebe die Halterung etwas höher oder tiefer und probiere erneut.
    Wir verschließen anschließend jedes Pilotloch, das wir nicht weiterverwenden, mit Außendichtmasse (fischer Multi MS oder DKM) — damit gibt es bei WDVS überhaupt kein Problem.

  • Sobald du bestätigt hast wo die Balken verlaufen, kannst du mit mit einer Wasserwaage eine durchgehende Referenzlinie auf Montagehöhe über die gesamte Breite ziehen.
    Die Halterungen sollten 30-45cm von den Enden der Markise entfernt sitzen. Bei drei Halterungen sitzt die mittlere idealerweise genau in der Mitte; notfalls kannst du sie auch etwas nach links oder rechts verschieben.
    Halte dann jede Halterung einzeln an ihren Punkt, prüfe sie mit der Wasserwaage, und zeichne erst danach die Bohrpunkte.

Wie du herausfindest was für ein Material du hast

Verschiedene Wand-/Deckenmaterialien erfordern unterschiedliche Schrauben. Hier erklären wir dir Schritt für Schritt wie du herausfindest welches Material du hast.
Sobald du es weißt, kannst du das Quiz neu starten, um zu sehen wie du an diesem Material montierst.

  • Es gibt mehrere Wege den Wandtyp herauszufinden — von reinem Nachschauen bis zu einem kleinen Testloch. Geh sie der Reihe nach durch, bis du eine Antwort hast. Wichtig ist vor allem: Holz oder Mauerwerk/Beton, und ob eine gedämmte Fassade (WDVS) davor sitzt. Ziegel/Naturstein/Kalkstein brauchen alle die gleiche Lösung.

  • Recherche: Hast du deinen Energieausweis oder deine Baubeschreibung zur Hand? Die hast du beim Kauf oder Bau erhalten — oft in einer Mappe von Notar, Bank oder Bauträger. Nicht mehr da? Eine Kopie bekommst du oft von der ausstellenden Stelle, deinem Bauamt oder — falls gekauft — vom Vorbesitzer oder dessen Notar. Bist du Mieter, hat deine Hausverwaltung die Unterlagen. Wohnst du in einer Siedlung, hat ein Nachbar mit ähnlichem Baujahr oft dieselbe Bauweise

  • Bohren: Am zuverlässigsten. Bohre entweder direkt an der späteren Halterungsposition oder an einer unauffälligen Stelle — ein verschlossenes 6mm-Loch ist weder undicht noch hinterher sichtbar. Bleib weg von Schaltern und Steckdosen. Ein beliebiger Bohrer reicht, am besten 6mm, ohne Schlagfunktion. Markiere ein X, bohre langsam. Die ersten 1-2mm sind oft nur Farbe oder eine dünne Putzschicht, egal welche Wand du hast — bewerte danach erst, was darunter kommt.
    Verschließt du das Loch danach einfach mit Außendichtmasse (fischer Multi MS oder DKM), ist es weder undicht noch hinterher sichtbar.

  • Bohren: Stoppe, sobald sich der Widerstand deutlich ändert, oder nach ca. 3-4cm, wenn er durchgehend weich bleibt — das bestätigt eine gedämmte Fassade (WDVS).
    Trifft der Bohrer nach einer harten Anfangsstrecke plötzlich auf gar keinen Widerstand mehr — der Bohrer dreht praktisch frei, wie im Leeren — deutet das auf einen echten Hohlraum hin, also eine zweischalige Wand.
    Wird der Widerstand plötzlich extrem hoch, hörst du ein kreischendes Geräusch, oder siehst du glänzende Metallspäne? Sofort aufhören — das ist eine Stahlkonstruktion.

  • Bohren: Wenn es weich bleibt hast du eine gedämmte Fassade. Bohre in diesem Fall weiter, bis du wieder auf Widerstand triffst. Der Staub danach zeigt dir, was hinter der Dämmung liegt — Beton oder Mauerwerk, oder Holz (Fertighaus). Das brauchen wir, um dir die richtige Befestigungsmethode und Bohrtiefe zu zeigen. Je nach Dämmstärke kann das bis zu 29cm tief sein — nutze notfalls einen längeren oder verlängerten Bohrer.

  • Bohren: Wenn der Bohrer frei dreht, hast du eine zweischalige Wand.
    Bohre weiter, bis du erneut auf Widerstand triffst — das ist die eigentliche, tragende Wand hinter dem Hohlraum. Der Staub danach zeigt dir, aus welchem Material sie besteht (Beton, Ziegel, Kalksandstein, o.ä.). Das brauchst du, um zu wissen, wie die Verankerung hinter der Druckhülse später erfolgt. Der Hohlraum ist bei einer zweischaligen Wand meist recht schmal — typischerweise nur 2-6cm.

  • Bohren:
    Am Staub erkennst du:
    Lockige Holzspäne, kein Staub → Holzrahmen.
    Feiner grauer Staub → Beton.
    Rot-brauner Staub → Vollziegel.
    Heller, zäher Staub → Kalksandstein. Weicher, kreideartiger Staub → Porenbeton.

    Am Gefühl beim Bohren erkennst du: Gleichmäßig fest, kein Nachgeben → Vollziegel. Harter, zäher Widerstand → Kalksandstein. Sehr leichter, schneller Fortschritt → Porenbeton. Fast kein Widerstand → Naturstein. Wiederholtes Fassen-und-Lösen → Hohlziegel. Lange offene Lücke nach fester Strecke → Zweischalige Wand. Kurzer weicher Rutscher nach hartem Start → Gedämmte Fassade (WDVS).

  • Klopftest: Vermeide Bereiche um Schalter und Steckdosen. Klopfe erst an eine bekannt massive Innenwand als Referenz, dann an deine Außenwand von außen. Hart und klar → Mauerwerk, Beton oder Naturstein. Hohl und hallend, gleichbleibend → Hohlziegel oder zweischalige Wand. Dumpf, etwas weicher → Gedämmte Fassade (WDVS). Klang ändert sich stark je nach Klopfstelle → Holzrahmenwand. Bestätigt sich WDVS, brauchst du für die richtige Befestigungsmethode noch den Bohrtest, um herauszufinden, was dahinter liegt.

  • Jetzt weißt du, was für ein Material du hast — starte das Quiz einfach neu und wähle dein Material aus. Du bekommst dann alle passenden Informationen zu deinem Wandtyp direkt angezeigt.

Halterungen montieren auf zweischaligem Mauerwerk

Hier erklären wir dir Schritt für Schritt wie du die Halterungen montierst.

  • Eine zweischalige Wand besteht aus zwei Wänden mit einem Hohlraum dazwischen. Die äußere Wand — das sichtbare, berührbare Mauerwerk, meist nur 10-12cm dick — hält nur das Wetter ab und trägt nichts außer ihrem eigenen Gewicht. Egal wie massiv sie sich beim Klopfen anfühlt, sie kann deine Markise nicht halten.

    Dahinter liegt ein Hohlraum und dahinter die eigentlich tragende innere Wand. Dort wird deine Markise verankert, mit einer Hülse, die den Hohlraum überbrückt, damit nichts zusammengedrückt wird.

  • Für den zweischaligen Teil brauchst du eine Druckhülse — ein einfaches Stahlrohr.
    Schau weiter unten auf dieser Seite nach, welche Breite die Schraube/Dübel für die innere Wand haben müssen. Die Druckhülse muss innen 1-2mm mehr Durchmesser haben als die Schraube / Dübel — plus mindestens 2mm Wandstärke des Rohrs selbst. Bei einer 12mm dicken Schraube macht das also 17-18mm Außendurchmesser (12mm + 1-2mm Spiel + 2×2mm Wandstärke). Lass die Hülse zuschneiden auf eine Länge, genauso lang wie die Summe aus der Dicke der Außenwand (A) und des Hohlraums (B).

  • Markiere die Positionen für die Schrauben für die Markisen-Halterungen.
    Bohre an der ersten Position ein ca. 6mm dünnes Pilotloch, komplett durch die äußere Wand hindurch (Maß A). Sondiere anschließend mit einem steifen Draht durch dasselbe Loch weiter, um die innere Wand zu finden (Maß B, die Hohlraumtiefe). Für die Länge deiner Druckhülse zählt am Ende nur die Summe aus A und B.

    Für den unwahrscheinlichen Fall, dass dein Hohlraum breiter als 15cm ist, ohne auf etwas zu treffen, stopp sofort und hol dir professionellen Rat — das ist mehr als ein normaler Hohlraum.

  • Schaue in der Material-Komponente weiter unten nach, welcher Bohrer (Durchmesser) und welche Verankerungstiefe für deine innere, tragende Wand gilt (z.B. bei Beton: 12mm-Bohrer, ca. 70mm Verankerungstiefe). Mit genau diesem Bohrer bohrst du jetzt ein einziges durchgehendes Loch — durch die äußere Wand, über den Hohlraum hinweg, bis zur angegebenen Tiefe in der inneren Wand. Das ist das Loch, in dem später die eigentliche Schraube/der Anker sitzt.

  • Bohre an derselben Stelle ein zweites, breiteres Loch — nur durch die äußere Wand, im Außendurchmesser der Druckhülse. Stoppe, sobald du den Hohlraum erreichst.

  • Hämmere die Druckhülse in das Loch der äußeren Wand, sodass sie außen bündig abschließt und die äußere Wand wie auch den Hohlraum überbrückt. Ist der Hohlraum mit Dämmung statt Luft gefüllt, ändert sich nichts: Schieb die Hülse einfach durch die Dämmung hindurch, bis sie sitzt. Kürze sie nicht, um die Dämmung zu umgehen, und behandle die Dämmung nicht wie tragendes Material.

  • Folge jetzt den Schritten für das Material deiner inneren Wand (weiter unten auf dieser Seite) — verwende dabei aber längere Schrauben, als dort angegeben. Die zusätzliche Länge richtet sich nach der Dicke der äußeren Wand (Maß A) plus der Hohlraumbreite (Maß B).

  • Wiederhole das für jede Markisen-Halterung einzeln — miss bei jeder neu, die Hohlraumbreite kann innerhalb derselben Wand variieren.

Halterungen montieren auf WDVS + Mauerwerk / Beton

Hier erklären wir dir Schritt für Schritt wie du die Halterungen montierst.

  • Die größte Sorge bei einer gedämmten Fassade: Entsteht durch das Bohren eine Wärmebrücke, oder reißt der Putz? Das Fischer TherMax Dübelsystem durchdringt die Dämmung vollständig und verankert sich erst im tragenden Mauerwerk dahinter. Die Dämmschicht trägt dabei keinerlei Last — sie bleibt genauso wirksam wie vorher. Kein Druck auf den Putz, keine Wärmebrücke, keine Kompromisse bei deiner Energiebilanz.

  • Das brauchst du: fischer TherMax 12 oder 16 (welche Größe du brauchst, hängt von deiner Dämmstärke ab, dazu gleich mehr). Den passenden Injektionsmörtel dazu, sowie Außendichtmasse (fischer Multi MS oder DKM) — eine Standardkartusche reicht für die komplette Montage. Alles erhältlich im Baumarkt oder online. Dazu: Bleistift, Klebeband.

  • Für das Ankerloch brauchst du einen Bohrer passend zur Wand hinter der Dämmung: Ø12mm im Hammermodus (Beton), Ø14mm im Hammermodus (Vollziegel/ Naturstein) oder Ø20mm rein im Drehmodus ohne Hammer (Lochziegel/ Porenbeton). Für dickere Dämmung kannst du im Baumarkt oder bei Amazon entweder eine Bohrerverlängerung oder einen durchgehen langen Steinbohrer organisieren. Außerdem: eine Kartuschenpistole (ca 15€ für ein einfaches Modell).

  • Bohre an der ersten markierten Position ein dünnes Pilotloch (ca. 6mm) langsam durch Putz und Dämmung, bis du auf klaren Widerstand triffst — das ist die massive Wand dahinter. Zieh den Bohrer heraus, wickle ein Stück Klebeband um den Bohrer genau an der Stelle, wo er aus der Putzoberfläche ragt.

  • Messe den Abstand von der Bohrerspitze bis zum Klebeband — das ist die Gesamttiefe von Putz plus Dämmung. Zieh davon etwa 1cm für die Putzschicht ab. Das verbleibende Maß ist ungefähr deine Dämmstärke.

  • Bei einer Dämmstärke bis 170mm reicht der TherMax 12, bei einer Dämmstärke bis 290mm brauchst du den TherMax 16. Falls du genau an der Grenze liegst oder dir nicht sicher bist, nimm einfach die größere Variante — sie funktioniert auch problemlos bei dünnerer Dämmung.

  • Markiere die Markisen-Halterungen, dann bohre mit dem passenden Bohrer an jeder markierten Stelle. Die ersten paar Zentimeter durch Putz und Dämmung gehen leicht und mit wenig Widerstand. Sobald du auf die massive Wand triffst, bohre ab diesem Punkt zusätzlich: bei Beton ca. 70mm tief in die Wand hinein, bei Vollziegel oder Naturstein ca. 90mm, bei Hohlziegel oder Porenbeton nur bis zum Boden der Siebhülse (ca. 85mm Hülsenlänge).

  • Puste das Bohrloch gründlich mit einer Blaspumpe aus. Bohrstaub, der im Loch oder in der Dämmung zurückbleibt, verringert die Haltekraft des Mörtels deutlich.

  • Setze die TherMax-Hülse mit dem Glasfaserkonus in das Loch ein. Der Konus durchdringt Putz und Dämmung von selbst und schließt bündig mit der Putzoberfläche ab.

  • Setze die Mischdüse auf die Zwei-Komponenten-Mörtelkartusche. Drücke die Pistole zunächst ins Leere (nicht ins Bohrloch) und wirf ca. 10cm aus — das ist noch unvermischt und darf nicht ins Loch. Erst wenn die Farbe gleichmäßig grau ist, ist der Mörtel korrekt gemischt und einsatzbereit.

  • Fülle die Kartuschenpistole mit dem Injektionsmörtel und spritze ihn von hinten beginnend ein, bis das Loch zu etwa zwei Dritteln gefüllt ist. Bei Bohrlochtiefen ≥150mm ein Verlängerungsrohr verwenden.

  • Drehe den TherMax-Gewindestab mit einer leichten Drehbewegung bis zur vollen Tiefe in die Hülse ein, bevor der Mörtel aushärtet. Die Drehbewegung verteilt den Mörtel gleichmäßig.

  • Lass den Mörtel jetzt vollständig aushärten, bevor du irgendetwas belastest. Die genaue Zeit hängt von der Außentemperatur ab und steht auf der Mörtelkartusche. Fasse den Stab in dieser Zeit nicht an und lehne nichts daran.

  • Sobald der Mörtel ausgehärtet ist, verschließe den kleinen Spalt an der Putzoberfläche rund um den Stab mit Außendichtmasse. Das verhindert, dass Wasser entlang des Stabs in die Dämmung eindringt.

  • Aus der Wand ragt jetzt nur noch das Gewindeende des TherMax-Stabs heraus — der Rest sitzt unsichtbar im Mauerwerk. Darauf schraubst du die Markisenhalterung.

Halterungen montieren auf WDVS + Holzständerbauweise

Hier erklären wir dir Schritt für Schritt wie du die Halterungen montierst.

  • Die größte Sorge bei einer gedämmten Fassade: Entsteht durch das Bohren eine Wärmebrücke, oder reißt der Putz? Das Fischer TherMax Dübelsystem durchdringt die Dämmung vollständig und verankert sich erst im tragenden Mauerwerk dahinter. Die Dämmschicht trägt dabei keinerlei Last — sie bleibt genauso wirksam wie vorher. Kein Druck auf den Putz, keine Wärmebrücke, keine Kompromisse bei deiner Energiebilanz.

  • Das brauchst du: fischer TherMax 12 oder 16 (welche Größe du brauchst, hängt von deiner Dämmstärke ab, dazu gleich mehr), fischer FIS EM Plus (ein spezieller Epoxid-Injektionsmörtel für die Verbindung mit Holz — nicht der übliche Mörtel für Mauerwerk), sowie Außendichtmasse (fischer Multi MS oder DKM) — eine Standardkartusche reicht für die komplette Montage, Bleistift und Klebeband. Alles erhältlich im Baumarkt oder online.

  • Für das Ankerloch brauchst du einen Bohrer Ø14mm (für TherMax 12) oder Ø18mm (für TherMax 16), rein im Drehmodus. Für dickere Dämmung kannst du im Baumarkt oder online entweder eine Bohrerverlängerung oder einen durchgehend langen Holzbohrer organisieren. Außerdem: eine Kartuschenpistole (ca. 15€ für ein einfaches Modell).

  • Nutze eines der beiden bereits bestätigten Pilotlöcher aus dem vorherigen Schritt. Wickle, während der Bohrer noch im Loch steckt, ein Stück Klebeband um den Bohrer genau an der Stelle, wo er aus der Putzoberfläche austritt. Zieh den Bohrer erst danach heraus und miss den Abstand von der Bohrerspitze bis zum Klebeband — das ist die Gesamttiefe von Putz plus Dämmung. Zieh davon etwa 1cm für die Putzschicht ab. Das verbleibende Maß ist ungefähr deine Dämmstärke.

  • Bei einer Dämmstärke bis 170mm reicht der TherMax 12, bei einer Dämmstärke bis 290mm brauchst du den TherMax 16. Falls du genau an der Grenze liegst oder dir nicht sicher bist, nimm einfach die größere Variante — sie funktioniert auch problemlos bei dünnerer Dämmung.

  • Markiere die Markisen-Halterungen an den beiden bestätigten Positionen (siehe vorheriger Schritt), dann bohre mit dem passenden Bohrer. Die ersten paar Zentimeter durch Putz und Dämmung gehen leicht und mit wenig Widerstand. Sobald du auf den Balken triffst, spürst du deutlichen, gleichmäßigen Widerstand und siehst Holzspäne statt Staub — bohre dann so tief in den Balken hinein, wie es die Länge deines TherMax-Stabs vorsieht.

  • Puste das Bohrloch gründlich mit einer Blaspumpe aus. Holzspäne, die im Loch oder in der Dämmung zurückbleiben, verringern die Haltekraft des Mörtels deutlich.

  • Setze die TherMax-Hülse mit dem Glasfaserkonus in das Loch ein. Der Konus durchdringt Putz und Dämmung von selbst und schließt bündig mit der Putzoberfläche ab.

  • Setze die Mischdüse auf die Zwei-Komponenten-Mörtelkartusche. Drücke die Pistole zunächst ins Leere (nicht ins Bohrloch) und wirf ca. 10cm aus — das ist noch unvermischt und darf nicht ins Loch. Erst wenn die Farbe gleichmäßig grau ist, ist der Mörtel korrekt gemischt und einsatzbereit.

  • Fülle die Kartuschenpistole mit dem Injektionsmörtel und spritze ihn von hinten beginnend ein, bis das Loch zu etwa zwei Dritteln gefüllt ist. Bei Bohrlochtiefen ≥150mm ein Verlängerungsrohr verwenden.

  • Drehe den TherMax-Gewindestab mit einer leichten Drehbewegung bis zur vollen Tiefe in die Hülse ein, bevor der Mörtel aushärtet. Die Drehbewegung verteilt den Mörtel gleichmäßig.

  • Lass den Mörtel jetzt vollständig aushärten, bevor du irgendetwas belastest. Die genaue Zeit hängt von der Außentemperatur ab und steht auf der Mörtelkartusche. Fasse den Stab in dieser Zeit nicht an und lehne nichts daran.

  • Sobald der Mörtel ausgehärtet ist, verschließe den kleinen Spalt an der Putzoberfläche rund um den Stab mit Außendichtmasse. Das verhindert, dass Wasser entlang des Stabs in die Dämmung eindringt.

  • Aus der Wand ragt jetzt nur noch das Gewindeende des TherMax-Stabs heraus — der Rest sitzt unsichtbar im Mauerwerk. Darauf schraubst du die Markisenhalterung.

Halterungen montieren auf Beton

Hier erklären wir dir Schritt für Schritt wie du die Halterungen montierst.

  • Das brauchst du: fischer FAZ II Plus 12/20 (Metallanker für Beton), eine Schlagbohrmaschine mit Hammerfunktion, einen 12mm-Steinbohrer im Hammermodus, eine Blaspumpe zum Ausblasen des Bohrlochs, einen Hammer, einen Drehmomentschlüssel. Alles erhältlich im Baumarkt oder online.

  • Bohre mit dem 12mm-Bohrer im Hammermodus etwa 109mm tief in den Beton (70mm davon ist die eigentliche Verankerungstiefe). Puste das Bohrloch danach gründlich mit der Blaspumpe aus — zurückbleibender Bohrstaub verringert die Haltekraft des Ankers.

  • Halte die Markisen-Halterung an das Loch. Setze den fischer FAZ-II-Anker durch die Halterung ins Loch ein. Nutze den Hammer um den Anker bis zum Anschlag ins Loch zu treiben, bis die Scheibe bündig an der Wand anliegt.

  • Zieh die Mutter mit dem Drehmomentschlüssel auf 60 Nm an. Das sorgt dafür, dass der Anker im gebohrten Loch expandiert und bombenfest sitzt.

Halterungen montieren auf Vollziegel / Naturstein / Kalksandstein

Hier erklären wir dir Schritt für Schritt wie du die Halterungen montierst.

  • Das brauchst du: fischer FIS V Plus (Injektionsmörtel) und die passende Gewindestange FIS A M12x120, eine Schlagbohrmaschine mit Hammerfunktion, einen 14mm-Steinbohrer im Hammermodus, eine Drahtbürste und eine Blaspumpe zur Lochreinigung, eine Kartuschenpistole. Alles erhältlich im Baumarkt oder online.

  • Bohre mit dem 14mm-Bohrer im Hammermodus etwa 100mm tief. Reinige das Loch gründlich: zweimal ausblasen, zweimal mit der Drahtbürste auskehren, nochmal zweimal ausblasen — zurückbleibender Staub verringert sonst die Haltekraft des Mörtels deutlich.

  • Spritze den Injektionsmörtel von hinten beginnend ins Loch, bis es zu etwa zwei Dritteln gefüllt ist. Drehe die Gewindestange mit einer leichten Drehbewegung bis auf 90mm Tiefe ein, bevor der Mörtel aushärtet. Lass alles vollständig aushärten, bevor du die Halterung belastest.

  • Jetzt die Markisen-Halterung auf die herausstehende Gewindestange setzen und festschrauben.

Halterungen montieren auf Lochziegel, Hohlblockstein & Porenbeton

Hier erklären wir dir Schritt für Schritt wie du die Halterungen montierst.

  • Das brauchst du: fischer FIS V Plus (Injektionsmörtel), eine Siebhülse FIS H 20x85 K, und die passende Gewindestange FIS A M12x120, eine Bohrmaschine (nur Drehmodus, keine Hammerfunktion!), einen 20mm-Bohrer, eine Kartuschenpistole. Alles erhältlich im Baumarkt oder online.

  • Bohre mit dem 20mm-Bohrer nur im Drehmodus, ohne Hammerfunktion, etwa 95mm tief — nicht tiefer als die Hülsenlänge von 85mm. Reinige das Loch anschließend gründlich.

  • Setze die Siebhülse bündig mit der Wandoberfläche ein.

  • Fülle die Siebhülse von hinten beginnend komplett mit Injektionsmörtel. Drehe die Gewindestange bis zum Boden der Hülse ein — nie darüber hinaus, die Verankerung funktioniert nur innerhalb der Hülse.

    Lass den Mörtel so lange aushärten wie die Verpackung es verlangt.

  • Jetzt die Markisen-Halterung auf die herausstehende Gewindestange setzen und festschrauben.

Halterungen montieren an einer Stahlkonstruktion

Hier erklären wir dir Schritt für Schritt wie du die Halterungen montierst.

  • Das brauchst du: eine M12-Schraube der Festigkeitsklasse 8.8, passende Unterlegscheiben für beide Seiten, eine Sicherungsmutter, einen HSS-Bohreinsatz Ø12mm speziell für Metall, Schneidflüssigkeit (auch Bohröl oder Kühlschmierstoff genannt), einen Körner und einen Hammer zum Ankörnen, sowie eine Feile oder ein Entgratwerkzeug für die Lochkante. Eine normale Schlagbohrmaschine reicht, sofern sie sich auf reinen Drehmodus umstellen lässt.

  • Markiere die Bohrposition zunächst mit einem Bleistift oder Filzstift. Setze dann den Körner exakt auf diese Markierung und schlage mit dem Hammer eine kleine Vertiefung hinein. Dieser Schritt ist wichtig: Ohne Ankörnung rutscht ein Metallbohrer beim Ansetzen leicht seitlich weg, besonders auf glatten, lackierten oder verzinkten Stahloberflächen — die kleine Vertiefung gibt der Bohrerspitze einen festen Startpunkt.

  • Setze die Schlagbohrmaschine auf reinen Drehmodus, ohne Hammerfunktion. Trage die Schutzbrille, da beim Bohren in Metall scharfkantige Späne wegfliegen können. Gib etwas Schneidflüssigkeit auf die Bohrstelle — sie kühlt den Bohrer und verringert die Reibung, wodurch der Bohrer länger scharf bleibt und schneller durch das Material kommt. Bohre mit mäßigem, gleichmäßigem Druck durch — bei Stahl entstehen dabei lange, spiralig gewickelte Metallspäne statt Staub, das ist normal.

  • Nach dem Durchbohren bleibt an der Lochkante meist ein scharfer, aufgeworfener Rand (Grat) zurück. Entferne ihn vorsichtig mit einer Feile oder einem Entgratwerkzeug — ein scharfer Grat kann sonst später die Unterlegscheibe oder die Beschichtung der Schraube beschädigen, und stellt zudem eine Schnittgefahr beim Hantieren mit dem Bauteil dar.

  • Führe die M12-Schraube mit einer Unterlegscheibe zunächst durch die Halterung, dann durch den Stahlträger, und setze auf der Rückseite des Stahlträgers eine zweite Unterlegscheibe auf, bevor du die Sicherungsmutter aufschraubst. Zieh die Mutter fest an, bis die Verbindung spürbar spielfrei sitzt — die Sicherungsmutter verhindert danach zuverlässig, dass sich die Verbindung durch Vibration mit der Zeit von selbst löst.

Halterungen montieren auf Holzständerbauweise

Hier erklären wir dir Schritt für Schritt wie du die Halterungen montierst.

  • Das brauchst du: Simpson Strong-Tie SSH Ø12x120 mm Sechskant-Holzschrauben (oder vergleichbare Holzbauschrauben), passende Unterlegscheiben, Akkuschrauber / Bohrmaschine & Ø 8 mm Holzbohrer. Alles erhältlich im Baumarkt oder online.

  • Vorbohren: Bohre an den markierten Stellen mit einem 8 mm Holzbohrer vor. Idealerweise ca 10cm tief - also etwas kürzer als die Schraube. Das verhindert, dass das Holz beim Eindrehen der dicken 12 mm Schraube spaltet, und sorgt dafür, dass sie gerade hineinzieht.

  • Dann musst du nur noch die Markisenhalterung über den vorgebohrten Löchern ansetzen und die 12 mm Schrauben samt Unterlegscheiben mit dem Akkuschrauber reinschrauben, bis sie bündig und fest an der Halterung anliegen.

Markisenkassette an den Halterungen festmachen

Deine Markise kommt fertig zusammengebaut bei dir an. Sobald die Halterungen an der Wand montiert sind, muss die Markise nur noch eingehängt, festgeschraubt und justiert werden.

Je nach Größe wiegt deine Markise zwischen 25kg und 82kg — zum Hochheben in die Halterungen reichen bei Markisen unter 5m Breite 2 Personen, ab 5m Breite sind auf jeden Fall 3 Personen nötig. Eine Leiter pro Person macht den ganzen Prozess deutlich einfacher.
Das Ganze ist in wenigen Minuten erledigt.

Markise an den Strom anschließen

Die Markise wird einfach in eine Außensteckdose gesteckt und schon ist sie einsatzbereit. Das 7,5m lange Kabel geht von der (wenn du auf das Haus guckst) linken Seite der Markise ab.

Solltest du noch keine Steckdose in der Nähe haben, so kann ein Elektriker das schnell einrichten. Ebenso, falls du die Markise an eine bestehende 3-adrige Elektroleitung anschließen möchtest.

Sollte das 7,5m Kabel nicht ausreichen, so kannst du es problemlos verlängern.
Brauchst du den Kabelaustritt auf der rechten Seite, hast du zwei Möglichkeiten: das Kabel am Boden entlang zur rechten Seite führen, oder es über die (feststehende) Kassette legen und dort mit selbstklebenden Kabelclips oder einem Kabelkanal fixieren, bevor es auf der rechten Seite herunterführt.

Einmal live gezeigt: So läuft eine Montage ab

Dieses Video zeigt eine echte Montage auf einer Fertighaus-Wand mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Deine Wand sieht vielleicht anders aus — aber der Ablauf bleibt in der Praxis genauso unkompliziert und schnell.

Keine Lust selbst zu montieren?

Unser Montagepartner PLX kümmert sich rundum sorglos um die komplette Montage — von der Terminvereinbarung bis zur fertig montierten Markise. Du kannst die Montage direkt im Konfigurator zu deiner Markise dazubuchen.

Ablauf & Team

PLX ist unser Montagepartner seit Firmengründung. Je nach Markisengröße kommen 2-3 erfahrene Monteure zu dir, und decken damit Deutschland, Österreich & die Schweiz ab. Nach deiner Bestellung meldet sich PLX innerhalb von 6 Werktagen bei dir. Die Markise wird vor dem Montagetermin von PERGOLUX zu dir geliefert. Der Montage-Termin kann auch weit in die Zukunft gelegt werden, falls gewünscht, ganz individuell mit PLX abgestimmt. Die Montage selbst dauert in der Regel etwa eine Stunde, plane sicherheitshalber 1-2 Stunden ein.

Was alles inklusive ist

Der Festpreis von 449€ ist komplett — alle Materialien (Dübel, Schrauben, ...), Anreise und Abreise sind inklusive - ganze ohne versteckte Kosten.
Hast du bereits eine alte Markise hängen, übernimmt PLX gegen einen kleinen Aufpreis auch deren Entfernung — das sprichst du direkt mit PLX ab, sobald sie sich bei dir melden.


PLX kann leider keine Steckdose für dich installieren.

Alles nochmal zum Nachlesen

Lade dir die komplette Montageanleitung als PDF herunter — praktisch zum Ausdrucken oder um sie während der Montage griffbereit auf dem Handy zu haben.

Bereit für deine Markise?

Du hast jetzt alles, was du für deine Montage brauchst. Egal welche Wand, welche Größe — du weißt genau, was zu tun ist. Gehe zurück zur Markise, und leg los.

Häufig gestellte Fragen
Kann ich die Markise wirklich selbst montieren, oder brauche ich einen Montageservice?

Ja — Selbstmontage ist bei PERGOLUX Teil unserer DNA.

Wenn du 1-2 Personen hast, die beim Heben und Ausrichten helfen, kannst du die Markise selbst montieren: Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Videoguides und die PERGOLUX App begleiten dich durch den gesamten Prozess. Falls du lieber auf Nummer sicher gehen möchtest, bietet unser professioneller Montage-Partner PLX Montage GmbH einen deutschlandweiten Installationsservice an (www.plx-montage.de).

Wie lange dauert die Montage?

Die meisten Montagen sind in unter einer Stunde abgeschlossen.

Der Ablauf umfasst: Wand ausmessen und markieren, Wandhalterungen befestigen, die Kassette einhängen und das Netzkabel einstecken. Weder Fachkenntnisse noch Spezialwerkzeug sind erforderlich.

Welches Werkzeug brauche ich?

Du brauchst keine Profi-Werkstatt. Das Standardwerkzeug für die Montage:

2 stabile Bockleitern

Bohrmaschine (Schlagbohrer für Beton, Drehbohrer für Lochziegel)

Passende Steinbohrer (je nach Wandmaterial Ø14 mm oder Ø16 mm)

Steckschlüssel oder Ratsche

Innensechskantschlüssel 6 mm (für Neigungseinstellung)

Kartuschenpistole (für Injektionsmörtel und Silikon)

Lange Wasserwaage, Maßband und Bleistift

Leitungssucher / Wandscanner (zum Prüfen auf verborgene Leitungen)

Wie viele Personen werden für die Montage benötigt?

Wir empfehlen 2 bis 3 Erwachsene.

Das Bohren und Befestigen der Halterungen kann eine Person allein erledigen — aber die Kassette, die je nach Größe zwischen 45 kg und 76 kg wiegt, sicher anzuheben und einzuhängen erfordert ein Team.

Muss ich noch zusätzliches Material kaufen, oder ist alles im Lieferumfang enthalten?

PERGOLUX liefert die stabilen Wandhalterungen (ausgelegt für M12-Schrauben). Da jedes Haus anders gebaut ist, müssen die Wandanker separat im Baumarkt oder Fachhandel gekauft werden. Die benötigten Mengen hängen von der Breite deiner Markise ab:

Breiten unter 5m: 2 Wandhalterungen, 8 M12-Anker

Breiten ab 5m: 3 Wandhalterungen, 12 M12-Anker

Welchen Wandanker brauche ich für mein Wandmaterial?

Das Befestigungsmittel hängt von deinem Wandmaterial ab. Hier die Übersicht:

Beton: M12 x 120 mm Betonschraube oder Bolzenanker

Vollziegel / Klinker: M12 x 160 mm Gewindestange + Injektionsmörtel

Kalksandstein: M12 x 160 mm Gewindestange + Injektionsmörtel

Lochziegel / Hochlochziegel / Poroton: M12 x 160 mm Gewindestange + Injektionsmörtel + Siebhülse

Holzständerbau: 12 x 120 mm Holzschrauben (schwere Ausführung)

Wärmedämmverbundsystem (WDVS): M12 Abstandsanker (z. B. 12/110) + Injektionsmörtel

Betondecke / Vordach: M12 x 110 mm Bolzenanker oder Gewindestange + Injektionsmörtel

Porenbeton (z. B. Ytong): Statiker-Empfehlung erforderlich

Ich habe ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Wird die Markise meine Dämmung beschädigen oder eindrücken?

Nein. Für gedämmte Fassaden werden spezielle M12-Abstandsanker verwendet — sogenannte Wärmedämm-Abstandsanker mit typischerweise 110 mm nutzbarer Länge außerhalb der Wand. Dieser Anker durchdringt die Dämmung und verankert sich tief im tragenden Mauerwerk dahinter. Die Markise liegt vollständig auf dem Stahlkonus des Ankers auf. Deine Dämmung trägt keinerlei Last und wird weder verformt noch beschädigt.

Ich habe Lochziegel. Wird der Dübel einfach rausreißen?

Nein — genau deshalb geben wir für jeden Wandtyp das richtige Befestigungsmittel vor. Bei Lochziegeln (Hochlochziegel, Poroton) muss ein Verbundanker eingesetzt werden: M12 x 160 mm Gewindestange zusammen mit einer Siebhülse. Der Injektionsmörtel verteilt sich im Maschengeflecht der Siebhülse und schafft so einen dauerhaften Halt auch über die Luftkammern hinweg. Wichtig: Beim Bohren in Lochziegel immer den Bohrhammer OHNE Schlagfunktion verwenden — nur im Drehbohrmodus — damit die Stege im Inneren des Steins erhalten bleiben.

Wie vermeide ich es, beim Bohren Strom- oder Wasserleitungen zu treffen?

Drei einfache Schritte schützen dich:

Erstens, visuelle Hinweise nutzen — Leitungen und Rohre verlaufen meist senkrecht oder waagerecht von Steckdosen, Schaltern, Wasserhähnen und Abflussrohren. Zweitens, falls vorhanden, die Haus- oder Elektropläne zu Rate ziehen. Drittens, vor dem Bohren mit einem digitalen Leitungssucher über die geplanten Bohrpunkte fahren. Fünf Minuten Vorarbeit verhindern böse Überraschungen.

In welcher Höhe soll ich die Markise montieren, und kann ich meine Balkontür danach noch öffnen?

Wir empfehlen, die Wandhalterungen in einer Höhe zwischen 2,6 m und 3,0 m anzubringen.
Zu beachten ist der sogenannte 'Neigungsabfall': Pro 1 Meter Ausfall sinkt die Vorderkante der Markise um ca. 25 cm. Bei einer Montagehöhe von 3,0 m und einem Ausfall von 3,0 m liegt die Vorderkante also auf ca. 2,3 m — gut über Kopfhöhe und klar über jeder nach außen öffnenden Tür. Plane immer mindestens 20 cm Abstand zwischen der Vorderkante der Markise und der Tür- oder Fensteroberseite ein.

Kann die Markise auch an der Decke statt an der Wand montiert werden?

Ja. PERGOLUX Markisen können sowohl wandseitig als auch deckenseitig montiert werden — vorausgesetzt, der Untergrund ist tragfähig:

Beton, Vollmauerwerk, Holzbalken (oder ähnliche Materialien) in Verbindung mit den passenden Befestigungsmitteln sind geeignet. Nicht tragende Flächen wie Gipskarton oder reine Dämmschichten sind nicht geeignet. Die genaue Halterungsposition entnimmst du der Montageanleitung.

Kann ich den Neigungswinkel nach der Montage noch verstellen?

Ja — sowohl davor als auch danach.

Der Winkel kann bereits vor der Montage über die Halterungseinstellung vorkonfiguriert werden. Nach der Montage öffnest du die Markise vollständig, suchst den Einstellpunkt am Gelenkarm und justierst den Winkel mit dem mitgelieferten 6-mm-Innensechskantschlüssel. Beide Arme immer gleich verstellen, damit das Ausfallprofil waagerecht bleibt. So kannst du Beschattung, Wasserablauf und Sonnenstand zu jeder Jahreszeit optimal einstellen.